QR-Rechnung: Tipps für den neuen Einzahlungsschein

Jetzt ist er da, der neue Einzahlungsschein: Wir erklären, was sich für Dich ändern wird.

Nicht mehr Orange oder Rot, sondern ganz neutral weiss ist er gehalten. Die Rede ist vom neuen Einzahlungsschein, der seit gestern in den Umlauf gebracht werden darf und auch soll.

Ändern wird sich für den Rechnungsempfänger nichts. Denn dieser kann wie gewohnt den neuen Einzahlungsschein, mit dem QR-Code darauf, auf einer belibigen Poststelle verwenden. Für die digitalen Affinen unter euch, die sich sowieso schon mit eBanking auskennen, hat die neue QR-Rechnung jedoch einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem alten System. Mit einem Handy kann der Code ohne weiteren Angaben von Daten direkt einer Banking-App übergeben werden.

Dies macht auch den Onlinehandel lukrativer, denn anstelle von Referenznummern abtippen, kann man nun ganz gemütlich den QR-Code mit einem Handy erfassen und sofort bezahlen.

Doch wie sieht er eigentlich aus, diese QR-Rechnung? Und was bedeutet überhaupt QR?

Wie bei den alten Einzahlungsscheinen hat auch der neue Einzahlungsschein diverse Funktionen. Bei einem ist eine Referenznummer darauf mit vorgedrucktem Zahlungsempfänger, bei den anderen muss man selbst was hinzufügen. Hier ein kleines Beispiel: Dies ist der aktuelle und neue Gönner-Einzahlungsschein, so könnte er in den nächsten Monaten bei euch zu Hause ankommen.

Der neue Einzahlungsschein

Auf der linken Seite befindet sich der Empfangsschein, dieser erhaltet ihr nach der Zahlung auf einer Poststelle zurück. Ersichtlich auf dieser QR-Rechnung ist der Zahlungsempfänger, in diesem Fall die Alpen-Welle und den Zahlungsgrund, in diesem Fall der Gönner Beitrag.

Dieses Beispiel zeigt einen Blanko-Einzahlungsschein, der manuell vom Gönner ausgefüllt werden muss. Im Feld «Zahlbar durch» kommt die Adresse und der Name des Gönners hin. Im Feld «Betrag», den gewünschten Betrag. Wer nun jedoch mit einer Banking-App den QR-Code erfasst, kann alles ohne diesen Einzahlungsschein erledigen – ganz ohne Kreditkarte.

Ziemlich einfach, oder? Doch was heisst eigentlich QR?

Der QR-Code ist ähnlich wie ein Barcode im Laden ein 2D-Code. Quick Response oder auf Deutsch: „Schnelle Reaktion“ zeichnet den Code aus. Jedes Handy mit einer Kamera sollte mittlerweile in der Lage sein einen QR-Code erfassen zu können, und dies innerhalb von wenigen Millisekunden.

Der QR-Code besteht aus einer quadratischen Matrix aus schwarzen und weißen Quadraten, die die kodierten Daten binär darstellen. Eine spezielle Markierung in drei der vier Ecken des Quadrats gibt die Orientierung vor. Die Daten im QR-Code sind durch einen Fehler-korrigierenden Code erweitert. Dadurch wird der Verlust von bis zu 30 % des Codes toleriert.

Diese grosse Änderung im Zahlungsverkehr, wird natürlich nicht innerhalb von einer Woche umgesetzt. Bis auf Weiteres sind noch beide Einzahlungsscheine (alt und neu) verwendbar. Somit wird auch die Alpen-Welle noch die alten Einzahlungsscheine ausstellen. Jedoch ist abzusehen, dass sich der neue Schein schnell durchsetzten wird.